Eine wichtige Frage, die mich seit KI und dem Erscheinen von ChatBots umtreibt ist:
Wie werden wir in Zukunft überhaupt die Kreationen Künstlicher Intelligenz und Wahrheit/Authentizität auseinander halten können?
Neben einem trainierten empathischen Vermögen, besteht eine meiner Antworten in "kontextualisiertem Wissen", das nur der menschliche Geist zu einem Sachverhalt dazugeben und das nicht algorithmisiert werden kann
– sogenannte "warm data". Oder mit anderen Worten: Beziehungsinformationen.
"Warm Data", ein Begriff, der von Nora Bateson 2012 geprägt wurde, bezeichnet Informationen über die Zusammenhänge, die die Elemente eines komplexen Systems miteinander verbinden,
damit sie tatsächlich lebendig sind.
Klingt abstrakt? Ist es in Wirklichkeit gar nicht.
Noch einmal mit anderen Worten: "Warm Data" sind bestimmte Informationen, die in den Teilen eines komplexen Systems fließen, damit wir es überhaupt als "lebendig" wahrnehmen können.
Z. B. die Wechselbeziehungen zwischen den Mitgliedern einer Familie, den Organismen in den Ozeanen, den Abteilungen einer Organisation, oder sogar den Teilen unserer Persönlichkeit.
Um diese Systeme zu verstehen, reicht es nicht, die einzelnen Familienmitglieder, Organismen, Abteilungen, Persönlichkeitsanteile zu verstehen, sondern die wechselseitigen Beziehungen zwischen ihnen.
Nur dann gibt es Lebendigkeit, Herzenswärme und echte Interaktion (im Gegensatz zu Transaktion).
Wenn die Seele von ihrer Last befreit wird,
ist es wie ein neuer Sattel auf einem frischen Pferd.
Plötzlich fühlt sich der Weg wieder richtig an,
und die markante Horizontlinie vor dir, wenn du dich umdrehst,
wird zu einer ganz eigenen Form wohltuender Medizin.
Ein Rest des Stechens und Brennens des alten Giftes mag noch nachwirken,
doch nachdem man aus dem Schattenland in neues, offenes Gebiet übergetreten ist,
kann man fast schon den Duft blühender Blumen in sich wahrnehmen.
Man beginnt, all die Dinge wahrzunehmen, die man zuvor nicht bemerkt hatte
– nur weil man so sehr gefesselt war
an den Nachhall von Verlusten und Spuk.
Man weiß, dass man bereit ist, wenn Geister
vom Rand des eigenen Lebens her zu singen beginnen:
Reisender! Guter Reisender.
Die Zeit des „Weinens um eine Vision“ ist vorbei.
Zeit, die Menschenwelt wieder zu bewohnen!
Dann beginnen die einfachsten der zehntausend Dinge
nach dir zu greifen, um dich wieder zu Hause willkommen zu heißen.
Der Morgenstern.
Der blaue Himmel in seiner vollkommenen Ganzheit.
Die gezackten Wolken, die über die aufragenden, mit Kiefern bewachsenen Hügel ziehen.
Sogar das Essen schmeckt besser im Land der Großen Östlichen Sonne.
Vielleicht stellst du fest, dass das wandernde wilde Tier deines Herzens
irgendwie freier ist, durch die Zeit zurückzureisen …
… um wieder Anschluss zu finden an Quellen der Schönheit
und Kraft, die du beiseitegelegt hattest.
Und vielleicht, nur vielleicht,
siehst du dich jetzt
mit den Augen deiner Kindheit
und stehst, vergeben, da und erkennst,
dass die Magie, die du damals hattest, dich nie verlassen hat;
du hattest nur vergessen, wie man zuhört.
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Traumatherapeut (MA postgrad.), Heilpraktiker für Psychotherapie
Coach, Prozessbegleiter, Pädagoge, Dozent, Trainer